Die alte Technik des Schraffierens ist durch moderne Drucktechniken und den Einsatz von Computerprogrammen ein wenig in Vergessenheit geraten. Aber auch wenn ich mit Zeichenprogramm und Tablett arbeite, muss ich immer noch selbst zeichnen können. Schraffieren ist eine gute Übung um Auge, Hand und Gehirn zu trainieren. Schliesslich muss man an der Qualität seiner Linien arbeiten. Neben den technischen Aspekten gibt es jedoch auch einen sinnlichen Anteil, wenn ich auf Papier arbeite. Mit einem drucksensiblen Stift auf einem glatten Bildschirm zu zeichnen, gibt mir immer noch nicht das selbe unmittelbare Erlebnis wie auf Papier. Künstlich ist eben immer noch künstlich.
Zu schraffieren braucht Zeit und Geduld, aber hat dafür einen meditativen Anteil.
Etwas, was gerade in der heutigen Zeit wertvoll ist.
Gönnen Sie sich doch ein paar ruhige Minuten und schauen mir im Video beim schraffieren über die Schulter.
